1986-1991

Im Jahr 1985 setzte Trainer Wolfgang Sättele auf die Jugend. Harry Beyer, Bernd Burkhardt, Hartmut Dörfer, Frank Eppelmann, Jens und Nils Lehmann kamen aus der eigenen Jugendarbeit hervor. Dazu gesellte sich wieder Heimkehrer Hans-Peter Wetzel. Nur denkbar knapp entging man dem Abstieg; erst im letzten Spiel gegen TG Donzdorf erreichte man den Klassenerhalt.

 

Unser Regionalliga-Team 1985 (v.l.n.r.)

Hinten: Abteilungsleiter Gerhard Trautmann, Spielertrainer Wolfgang Sättele, Robert Pauli, Gerd Koch, Helmut Richter, Manfred Böhler, Armin Göhring, Betreuer Otto Gutwein

Vorne: Thomas Embach, Michael Sättele, Karl-Heinz Hebling, Wolfgang Schmitt, Joachim Balschbach, Marcus Jöst

 

Die Neuzugänge für 1986 kamen wieder aus der eigenen Jugend mit Volker Gölz, Klaus Habermaier und Oliver Eckardt.

Für die folgende Saison 1987/88 verstärkte sich der TVH mit Willi Schulz und Michael Schröder (beide SG Leutershausen), Christoph Bartzsch (TV Großsachsen), Michael Böhler (SG Hohensachsen) und Volker Zöller (TSV Birkenau). Am Ende der Runde fand sich der TV Hemsbach auf Rang 11 wieder. In den beiden letzten Spielen gegen TSV. Rintheim und TSV Nürnberg (auf Platz 1 und 2) war der Klassenerhalt nur denkbar knapp gesichert worden.

Nach achtjähriger Zugehörigkeit zur dritthöchsten Spielklasse des DHB kam im Jahr 1989 der Abstieg aus der Regionalliga-Süd in die Oberliga Nord-baden. Der zu große Aderlass erfahrener Spieler der letzten Jahre in der Mannschaft war dafür sicherlich der Grund.

Die Neuzugänge kamen teils aus der eigenen Nachwuchsarbeit bzw. von anderen Vereinen der Umgebung. Nun musste daraus wieder eine Mannschaft geformt werden, die eine Etablierung in dieser Spielklasse und langfristig auch Perspektiven für die Zukunft zulassen würde.

Hinten v.l.n.r. Gerhard Czanderle, Co-Trainer Michael Sättele, Marcus Gutsche, Frank Eckardt, Dieter Specht, Arno Müller, Spielertrainer Reiner Lahme, Michael Schröder, Klaus Habermeier

Vorne v.l.n.r.    Ralf Leib, Joachim Balschbach, Michael Dörfer, Norbert Mohr, Volker Gölz, Mark Eckardt, Frank Eppelmann

Frank Eppelmann, später auch Trainer beim TVH

Abschließend noch ein Wort zu unseren zweiten Mannschaften in all den Jahren.

Obwohl die erste Mannschaft das Aushängeschild eines Vereins war, wäre es ungerecht, zu verschweigen, dass unsere Reservemannschaften stets über eine beachtliche Spielstärke verfügten und mehr als einmal am Ende der Runde an der Tabellenspitze zu finden waren Die weitere Entwicklung dieser Mannschaften war stark von der Spielklasse der ersten Mannschaft abhängig. Lange Jahre war die 1 B-Vertretung ein Sorgenkind der Abteilung, denn man spielte ohne Abstiegssorgen in der untersten Spielklasse.

Rückblickend auf die Entwicklung der Handballabteilung des Turnvereins steht zweifelsfrei fest: Fünf Männer sind es, die sich nach dem Kriege um unsere Handballer größte Verdienste erworben haben: Hermann Habermeier, der als erster wieder die Initiative ergriff, Rolf Ziegler, der für den nötigen Aufschwung auf und außerhalb des Spielfeldes sorgte, Willi Bauer, der seine ganze Kraft und Persönlichkeit für uns einsetzte, Adolf Dörsam, der über ein Jahrzehnt seine Freizeit dem Handballsport an führender Stelle opferte, und nicht zuletzt Gerhard Trautmann, der seit 22 Jahren, von 1969 bis 2002, der Handballabteilung vorstand. Er stand selbst als Torhüter auf dem Spielfeld, führte die Handballer bis in die Regionalliga-Süd, der dritthöchsten Spielklasse des DHB, wo sie acht Jahre Handballgeschichte schrieben, und zum größten Triumph seiner Laufbahn, dem Gewinn des süddeutschen Handballpokals im Jahre 1982. Ebenso war unter seiner Leitung die Jugendarbeit sehr erfolgreich; hier wurde der gesunde Unterbau für die Männermannschaften geschaffen. Für diese außergewöhnliche Arbeit wurde Gerhard Trautmann mit der Ehrennadel des Badischen Handball-Verbandes ausgezeichnet.