1981-1985

Bereits ein Jahr später standen die Hemsbacher wieder oben in der Tabelle; der zweite Platz berechtigte zu den Qualifikationsspielen zur neuformierten Regionalliga. In dieser Saison gab es mehrere hervorragende Spiele zu sehen, einmalig war aber das Top-Spiel gegen den punktgleichen Spitzenreiter SG St Leon. In der Hemsbacher Hans-Michel-Halle verfolgten 1600 Zuschauer wie der TVH in einem Handballkrimi denkbar knapp mit 14:15 unterlag. Bei den Qualifikationsspielen zur Regionalliga wurde zunächst der TSV Scharnhausen mit 20:16 besiegt, beim PSV Regensburg trennte man sich 13:13 unentschieden. Die Tür zur Regionalliga wurde dann im entscheidenden Spiel gegen SR Yburg Steinbach in der neutralen Halle in Langensteinbach aufgestoßen. Vor vielen mitgereisten Fans gewannen die Mannen um Erfolgstrainer Dr. Robert Becker diese Partie, und waren damit für die dritthöchste Spielklasse des DHB qualifiziert Die erfolgreiche Mannschaft: Karlheinz Hebling, Volker Pauli, Wolfgang und Michael Sättele, Manfred Böhler, Hans-Peter Wetzel, Thomas Embach, Walter Fink, Gerd Koch, Jean-René Dambel, Robert Pauli und Klaus Müller.Das erste Jahr in der Regionalliga verlief für die Hemsbacher recht gut: mit einem 7. Abschlussplatz war das erklärte Ziel erreicht Der Neuzugang von der SG Leutershausen und B-Nationalspieler Bernd Frühauf konnte sich gut in die Mannschaft inte¬grieren Weit größeren Erfolg hatten die Handballer in der SHV-Pokalrunde. Nach dem Auswärtssieg über Malschenberg folgte vor eigenem Publikum eine Pokalschlacht gegen TSB Horkheim mit 25:21 nach Verlängerung.Der nächste Gegner war "Favoritenkiller“ TSV Malsch in der Hans-Michel-Halle; auch diesen ließen die TV‘ler mit 15:10 Toren abblitzen. Das Halbfinale musste bei der SG Köndringen-Tenningen absolviert werden -eine schier unlösbare Aufgabe. Doch auch die seit 12 Monaten ungeschlagenen Köndringer wurden mit 22:17 besiegt: der Einzug in das SHV-Pokalfinale war geschafft In der DHB-Hauptrunde verlor man nur knapp mit 13:14 gegen den Zweitbundesligisten SG Leutershausen vor 1200 Zuschauern in der Hans-Michel-Halle. Dann war das große Finale um den SHV-Pokal in Hemsbach gekommen; Gegner war der TSV München-Ost. Seinen größten Triumph feierte der TV Hemsbach mit dem 18:13-Sieg über die Bayern und dem Gewinn des Süddeutschen Handballpokals 1982.In der Saison 1982/83 mussten zunächst neue Spieler (Armin Göring, Joachim Balschbach) integriert werden. dass am Ende trotzdem der 4. Tabellenplatz heraussprang, zeigte einmal mehr die Spielstärke der Mannschaft unter ihrem Trainer Dr. Robert Becker. In diesem Jahr gelang auch der AH-Vertretung der Aufstieg in die A-Klasse mit 24:0 Punkten. Mitglieder dieser Mannschaft waren: Horst Roth, Gunter Otterbeck, Peter Roth, Günter Habermaier, Karl Kreis, Horst Hefft, Ernst Eckardt, Werner Reinemuth, Volker Pauli, Klaus Müller und Karl-Heinz Speckert.

In der dritten Regionalliga-Saison kamen mit Wolfgang Schmitt (SG Leutershausen) und Gerald Träger (TSV Viernheim) zwei neue Spieler zum TV Hemsbach. Die Runde begann sehr schlecht; man konnte sich zunächst nicht vom Tabellenende lösen Dann aber kam die Rückrunde: nur gegen den späteren Meister Milbertshofen hatte man das Nachsehen, alle anderen Spiele wurden gewonnen. Mit 20:2 Punkten bescherte die Mannschaft ihrem Trainer Dr. Robert Becker einen tollen Abschied. Nach 13-jähriger Tätigkeit in Hemsbach musste der Erfolgstrainer dem Beruf Tribut zollen. In einem großartigen Abschiedsspiel wurde er würdig vom Verein verabschiedet Er hatte die TV-Handballer aus der 2. Hallendivision bis zur Regionalliga-Süd hochgehievt.

Seine Schützlinge in diesem Jahr:
Karlheinz Hebling, Martin Schreckenberger, Wolfgang Schmitt, Bernd Frühauf, Gerd Koch, Wolfgang Sättele, Manfred Böhler, Joachim Balschbach, Michael Sättele, Walter Fink, Armin Göring, Marcus Jöst, Robert Pauli, Wolfgang Drexler, Thomas Embach und Jürgen Falkenstein.

Manfred Böhler am 16.09.1982 im Regionalliga-Spitzenspiel gegen TSV Milbertshofen (Bild: Oseit)

Regionalliga 1984/1985

Mit dem Birkenauer Helmut Rück kam 1984 ein neuer Trainer, der es nach Dr. Becker sicherlich nicht leicht beim TVH hatte. Als neuen Spieler verpflichtete der Verein den Bensheimer Helmut Richter. Trotz eines sehr guten 5. Tabellenplatzes trennte sich der Verein noch vor Rundenende von Trainer Rück, der mit der Mannschaft nicht mehr zurechtkam. Der Nachfolger war schnell gefunden; Wolfgang Sättele übernahm als Spielertrainer das Amt des Coachs in Hemsbach.

In diesem Jahr kam der TVH im Pokal bis in die dritte DHB-Pokalrunde, der Gegner hieß VfL Günzburg und war mit dem 27:10 auch die Endstation für die Nordbadener. Für die Spieler Armin Göring, Bernd Frühauf, Thomas Embach, Karlheinz Hebling und Wolfgang Sättele war dies zugleich das letzte Spiel ihrer aktiven Laufbahn.

Die C-Jugend unter Trainer Thomas Schneiderheinze wurde Staffelsieger und Meister mit den Spielern: Tobias Weiler, Axel Zeidler, Frank Eckardt, Thorsten Czanderle, Marc und Jörg Josenhans, Axel Manderbach, Wolfgang Tilmann, Raimund Rosenacker, Marcus Gutsche und Thomas Bader.

Die A-Jugend wurde badischer Vizemeister.